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Full Description
Die digitale Transformation der Öffentlichkeit hat das Verhältnis von Parteien, Medien und politischer Vermittlung grundlegend verändert. Am Beispiel der niederländischen Partij voor de Vrijheid (PVV) untersucht diese Studie, wie sich rechtspopulistische Politik unter Bedingungen direkter digitaler Kommunikation neu formiert. Sie zeigt, dass parteieigene digitale Kanäle nicht lediglich zusätzliche Kommunikationswege darstellen, sondern zu einer eigenständigen Infrastruktur politischer Sichtbarkeit und Handlungsfähigkeit geworden sind. Die Untersuchung leistet damit einen Beitrag zur Zeitgeschichte des europäischen Rechtspopulismus sowie zur historischen Einordnung des digitalen Medienwandels im 21. Jahrhundert.



