Full Description
Dieses Buch widmet sich der Frage, wie die deutsche Zivilprozessordnung unter dem Leitgedanken der Effizienz weiterentwickelt werden kann. Der Autor untersucht zunächst, ob es einen eigenständigen juristischen Effizienzbegriff gibt und welche Rolle Effizienzüberlegungen im Recht spielen dürfen. Im Mittelpunkt steht sodann die mündliche Verhandlung per Videokonferenz. Obwohl der gesetzliche Rahmen seit langem besteht und die COVID-19-Pandemie ihre praktische Bedeutung eindrücklich vor Augen geführt hat, wurde Videokonferenztechnik in der gerichtlichen Praxis nur zurückhaltend genutzt. Die Arbeit geht den Gründen hierfür mit einer umfassenden empirischen Untersuchung auf Grundlage des Technologieakzeptanzmodells nach. Grundlage ist eine bundesweite Umfrage unter Richterinnen und Richtern.
Die Ergebnisse münden in konkrete Vorschläge für einen verstärkten Einsatz von Videokonferenztechnik in der richterlichen Praxis und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur empirischen Rechtsforschung.
Contents
Einleitung.- Grundlagenteil.- Untersuchungsteil.- Schluss.



