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Full Description
Digitalisierung, Pandemien und Künstliche Intelligenz können, zusätzlich zu gesellschaftlichen Prozessen der Auflösung bisheriger sicherer Muster, als Treiber von Weiterentwicklung dienen. Sie können aber gleichermaßen Blockaden und Ängste aufbauen. Diese Pole und Tendenzen bergen Chancen und Risiken für die Bildung des professionellen Habitus in dezentralen Bildungsinstitutionen. Der in der Berufspädagogik einschlägige Ansatz der pädagogischen Antinomien ist damit zur Reflexion und Weiterentwicklung herausgefordert. Das lässt kein Feld aus, berührt die Kompetenz von Lehrenden ebenso wie von Lernenden, und hinterfragt gleichzeitig die Wirksamkeit bisher funktionaler Unterstützungskonzepte. Ebenso zentral ist, dass Fachbereiche gegenseitig voneinander lernen können, um in den aktuellen und künftigen Phänomenen zwischen Krise und Transformation erfolgreiche, wirksame Bildungsprozesse zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere für prekäre Kontexte, die in der fachwissenschaftlichen Literatur bislang unterrepräsentiert sind, und deren Strategien als Modelle für klassischere Bildungsbereiche dienen können.
Contents
Teil I: Resonanzdidaktik - interdisziplinäre Antworten auf fragile Lernkontexte.- 1. Vom Maschinenzeitalter in das Zeitalter der Resonanz - ein Paradigmenwechsel in der Pädagogik.- 2. Transzendenz als Quelle resonanter Lehr- und Lernprozesse.- 3. Gemeinsam Lernen, gemeinsam Wachsen: Interprofessional Education als Brücke in SAGE-Feldern.- 4. Künstliche Intelligenz und barrierefreies Lernen als Zukunftsfrage.- 5. Zurück in die Gegenwart - Überlegungen zur Jetzt-Kompetenz in Bildung und Beratung.- Teil II: Vulnerabilität und Fürsorge in dezentralen Bildungsstrukturen.- 6. Vulnerabilität und Moral: Wicked Problems - Perspektiven für eine transdisziplinäre Hochschuldidaktik.- 7. Psychologische Perspektiven auf Bildung in unsicheren Zeiten.- 8. Klinikschulen als Ort multiprofessioneller Kooperation zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen.- 9. Ausbildung von Menschen mit Behinderung in der Haftanstalt zu Bildungsfachkräften - zunächst eine Vision.- Teil III: Lehrende als Choreografinnen und Choreografen dezentraler Lernräume.- 10. Reflexive Konzeptarbeit in der berufspädagogischen Praxis - Entwicklung eines Schulungskonzepts für Praxisanleitende im Themenfeld Essstörungen.- 11. Künstliche Intelligenz als Katalysator und Krisenverstärker: Welche Kompetenzen Lehrende in diesem Spannungsfeld zukünftig entwickeln sollten.- 12. Dezentralität in der beruflichen Bildung und ihre Auswirkungen auf die Personalentwicklung in Unternehmen.- 13. Empirische Sozialforschung im KI-Zeitalter: Abschlussarbeiten zwischen Eigenständigkeit, Reflexion und technologischer Unterstützung.- 14. Antinomien in der Dezentralität - Raum, Zeit und Mensch unter den Bedingungen des dezentralen Lehrens und Lernens.



