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Full Description
Mittels biografieanalytischer Fallstudien wurden lebensgeschichtlich bedingte Positionierungen zum Umgang mit Erwerbsarbeit rekonstruiert. Aufgrund der stetigen Zunahme von Prekarisierung, Flexibilisierung, Entgrenzung und Subjektivierung und der engen Verwobenheit von Arbeit und Leben ist es erforderlich, dass diese Thematik von den Sozialwissenschaften und insbesondere von der Biografieforschung weiterhin aufgegriffen und neuerlich in den Blick genommen wird. Es konnte gezeigt werden, dass es sich bei den aktuellen Transformationsprozessen im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit um Felder von grundlegender politischer Bedeutung handelt, in denen die Individuen zunehmend auf Verhältnisse treffen, die sich zu den Bedürfnissen des Lebens in einem unvereinbaren Spannungsverhältnis befinden und die daher zu Ambivalenz, Verunsicherung und zu Selbst- und Weltentfremdung führen können. Dieser Tatbestand wird jedoch im öffentlichen, medialen Raum und in wissenschaftlichen Diskursen nur unzureichend verhandelt, und diesbezügliche Positionen gelten nach wie vor als eher marginal.
Die empirischen Ergebnisse verweisen darauf, dass trotz oder gerade wegen dieser Entwicklungen Veränderungen möglich sind. Diese können im jeweiligen Nahbereich als subjektive Modifikationen des Lebens erfolgen oder gemeinsam mit anderen als politisch gedachte und zielgerichtete Gestaltung der Verhältnisse.
Contents
Einleitung.- Methodischer und methodologischer Rahmen.- Darstellung der empirischen Ergebnisse.- Zusammenfassung der Ergebnisse.- Diskussion und Einordnung.- Fazit.- Quellenverzeichnis.



