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Full Description
In seiner Studie „Die von uns geschaffene Welt" setzt sich Nico Stehr ambitioniert mit dem Klimawandel als „wicked problem" sowie mit der Rolle demokratischer Governance auseinander. Die Arbeit zeichnet sich durch theoretische Tiefe und breites Wissen aus. Stehr gelingt es, den Klimawandel als „wicked problem" statt als lösbares technisches Problem zu konzeptualisieren. Zudem gelingt ihm eine produktive Synthese verschiedener theoretischer Traditionen (Luhmann, Beck, Arendt, Simmel). Besonders wertvoll ist die Unterscheidung zwischen „gegenwärtiger Zukunft" und „zukünftiger Gegenwart". Die Verteidigung der Demokratie gegen technokratische und autoritäre Versuchungen ist überzeugend. Der Appell „Mehr Demokratie wagen" wird substantiell begründet. Es gelingt eine gute Verknüpfung von Klimaresilienz mit demokratischen Prinzipien. Die Arbeit zeichnet sich zudem durch ihre interdisziplinäre Breite aus. Es werden die Klimawissenschaft, die Rechtswissenschaft, die Ökonomie, die Politikwissenschaft und die Soziologie einbezogen. Neben theoretischen Überlegungen werden zahlreiche empirische Studien einbezogen.
Contents
Die Klimauhr tickt (sehr laut).- Der Aufschwung des Autoritären oder die oligarchische Versuchung.- Sozialwissenschaften und das Umweltdilemma.- Klimapolitik in überforderten Demokratien?.- Klimawandel und Wetterextreme: Der Anker in einer unsicheren Welt?.- Wissenschaft als Lösung - Politik folgt der Wissenschaft.- Wissenspolitik.- Klimawandel als ein „wicked problem".- Demokratie und das Anthropozän.- Schlussfolgerungen - oder die Natur zurück in die Politik bringen.



