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Description
Der Sammelband umfasst Beiträge aus Landschaftsarchitektur, Geobotanik, Philosophie, Geschichtswissenschaft und -didaktik, Maschinenbautechnik, Soziologie. Sie entwickeln Zugänge zu Bereich und Phänomen der gesellschaftlichen Naturbeziehungen .
Wie dringlich genauere begriffliche Reflexionen auf das Verhältnis von Kultur und Natur und die darin einbegriffenen Konzeptionen von Umwelt, Ökologie und auch Technik sind, hat nicht zuletzt die Anthropozän-Debatte vor Augen geführt. Der Band präsentiert eine Bandbreite von interdisziplinär orientierten Beiträgen zur Auseinandersetzung um das Natur-Kultur-Verhältnis. Sie setzen an den Verschränkungen von Kultur und Natur an, die sie sowohl theoretisch wie auch empirisch aufnehmen, problematisieren und weiterentwickeln. Im Fokus stehen dabei gesellschaftliche Naturverhältnisse, Austauschbeziehungen im Stoffwechsel von Mensch und Natur (Marx und andere) sowie Formen wechselseitiger Ko-Konstruktion von Kultur und Natur und kultureller Überformungen, Aneignungen, Umarbeitungen und variierende Ästhetisierungen von Umwelt. Dabei geht es nicht nur um die mit dem Anthropozän angesprochenen aktuellen Debatten und Probleme, sondern auch um historische Zugänge und aus diesen zu entwickelnden kritischen Auseinandersetzungen mit Begriffen wie Umwelt, Ökologie und Landschaft.
Einleitung.- Der schwierige Zugang der Soziologie zur Natur.- Vermittelte Natur. Über die Schwierigkeit, Natur im Museum zu verstehen.- Dialektik der Liebe zur Natur: Menschliches Affektgefüge und Landschaften.- Herausforderungen des Anthropozäns für unser Natur- und Landschaftsverständnis.- Lob des Regenwurms. Warum sich über Natur und Landschaft trefflich streiten lässt.- Zur Ideengeschichte des Naturgartens Zwischen Kultur und Unkultur .- Imperiale Transformationen Erneuerbare sollten alte Ausbeutungsmuster überwinden.- Die Kultur des Heizens zwischen Innovation und Routine.- Die Veränderlichkeit von Natur und die stabile, von Kultur geprägte Idee über sie.- Wie viel Mensch braucht die Natur?.- Gesellschaftliche Naturverhältnisse im historischen Vergleich.- Der Erdboden als Grundlage natur-kultureller Entwicklung.
Dr. Lutz Hieber ist emeritierter Professor an der Leibniz Universität Hannover, Institut für Soziologie und ist als Kurator für Ausstellungen tätig.
Dr. Lars Gertenbach ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Osnabrück und Sprecher der Sektion Kultursoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
Dr. Andreas Urban ist Leiter a. D. des Bereichs Ausstellungen in den Museen für Kulturgeschichte Hannover und Kurator zahlreicher Ausstellungen zu Themen der Kulturgeschichte, Stadtgeschichte und Gartengeschichte, zuletzt Natur ist Kultur. Landschaften und Gärten .



