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Full Description
Filme zirkulieren heute verstärkt zwischen den Ländern und Nationen; auch in der Filmwissenschaft hat sich eine transnationale Ausrichtung etabliert. Davon zeugen u. a. neue die Entstehung neuer wissenschaftlicher Fachzeitschriften wie Transnational Cinemas und Verbände sowie zahlreiche Publikationen zu Genres, Filmstars, zur Exilfilmproduktion und zur internationalen Resonanz national orientierter Filme. Das Kino in Deutschland ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Der Begriff der Transnationalität im Film hat eine sehr lange Geschichte und eine „transnationale Bewegung" in der deutschen Filmgeschichte scheint eher ein Prinzip als eine Ausnahme zu sein. Seitdem versuchten verschiedene Autor:innen, die Verbindungen und Verflechtungen zwischen in- und ausländischen Filmmärkten zu erforschen. Solche Verbindungen betreffen nicht nur die traditionell verstandenen internationalen Koproduktionen, sondern auch den Einfluss des deutschen Kinos auf Narrative und Ästhetiken von Filmen in anderen Ländern, oder neue Blicke auf Stereotype im deutschen sowie im internationalen Film. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt scheint das Problem der Vermarktung der eigenen Leistungen innerhalb der Filmindustrie zu sein. Erforscht wird dabei eine für ausländisches Publikum attraktive und wirksame Darstellung der eigenen Geschichte. Die Autor:innen des Bandes schlagen eine möglichst breite und inklusive Herangehensweise an die Frage des nationalen/transnationalen deutschen Kinos vor. Ziel ist es, eine kritische Reflexion über die transnationale Dimension des deutschen Films anzuregen.
Contents
Einleitung.- Von Wisborg nach Hollywood Die transnationalen Kutschfahrten des Grafen Orlok.- Kino als Transfer Transtemporale Reflexionsräume und erzählte Identität in Christian Petzolds Verfilmung von Anna Seghers Transit.- Technologie Material und Wissen im Umlauf Die Stellung deutscher Tonfilmtechnik in der Türkei 1929 1945.- Liebesglück im sobremesa Die Rezeption deutscher Fernsehfilme in Spanien Institutionelle und kulturelle Faktoren.- Edward Bergers Film Im Westen nichts Neues 2022 im transnationalen Kontext.- Nichts davon ist wirklich passiert Some of it actually happened Genre trifft Geschichte in Netflix Kleo.- Der Anfang ist das Ende und das Ende ist der Anfang Die Outward Reabsorption von Dark in Bodies.- Unorthodox eine filmische Katharsis Zwischen Fetisch und jüdischen Lebensrealitäten.- Zwischen Fiktion und Realität: Abrechnung mit Aktivitäten der Organisation Lebensborn eV am Beispiel des Films Zwei Leben von Georg Maas 2012.- Es gibt keine fremden Genres höchstens Filmemacher die sie nicht praktizieren Marcin Koszałkas Biała odwaga 2024 als polnischer Beitrag zu einem deutschen Filmgenre.



