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Description
(Text)
Der Begriff des "Epischen"" ist in Literatur und Film, in Kritik und Marketing heute allgegenwärtig. Dieser Umstand legt die Vermutung nahe, dass das Epos mehr sein muss als ein "unzeitgemäßes Genre", das spätestens mit dem Siegeszug des Romans verschwunden ist. Die Beiträger des vorliegenden Bandes gehen dieser paradoxalen Aktualität in unterschiedlichen Erzählmedien nach und stellen Diskurse über das Epos in verschiedenen Ländern dar. Dabei fragen sie nach der Bedeutung der politischen Umbrüche und der Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts für die Persistenz des Epischen bzw. für seine Wiederkehr in neuen Gewändern.
(Author portrait)
Urs Urban, geb. 1974, Studium der Romanistik und Germanistik in Düsseldorf und Wien, von 2001 bis 2003 Stipendiat des Trierer Graduiertenkollegs Identität und Differenz, mehrjährige Lehrtätigkeit in der Romanistik sowie im Studiengang Medien- und Kulturwissenschaft, Arbeitsschwerpunkte: zeitgenössische französische Literatur, Literaturtheorie und Kulturwissenschaft, gender und queer studies, postcolonial studies, Diskursanalyse des Raumes.



