Description
Diese Studie bietet einen systematischen Überblick über die Governance-Modelle in der lateinamerikanischen Hochschulbildung, von ihren kolonialen Wurzeln bis zu den heutigen Herausforderungen. Sie analysiert das Spannungsverhältnis zwischen Autonomie, Rechenschaftspflicht und neoliberalen Reformen und hebt die Hybridisierung der Modelle und aktuelle Herausforderungen wie politische Einmischung, Ungleichheit und instabile Finanzierung hervor. Mit einem kritischen und kontextbezogenen Ansatz werden theoretische Rahmenbedingungen vorgeschlagen, die an die lateinamerikanische Realität angepasst sind, sowie Orientierungen für die zukünftige Forschung, einschließlich der Governance in privaten, ländlichen und indigenen Einrichtungen. Ein wichtiger Beitrag zur globalen Debatte über die Hochschulbildung. Jesús Reyes Acevedo ist promovierter Verwaltungswissenschaftler, Forschungsprofessor bei RENACYT und thematischer Berater am Technologischen Institut der Armee. Er war Leiter des Bereichs Bildungsqualität bei UNTELS und Experte für die Studie Prospectiva 2050 von CEPLAN. Mitglied von Redaktionsausschüssen und Dozent an öffentlichen und privaten Universitäten.



