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Description
Das Buch befasst sich mit der Geschichte des literarischen Teufels und des Teufelspaktmotivs von seinen frühesten Anfängen bis zur deutschen Romantik. Die Analyse von sieben bekannten wie vergessenen Texte zeigt, dass der Teufel dem Menschen nicht nur Unglück bringt, sondern er auch positive Veränderungen einleiten kann.
Welche Rolle spielt der Teufel in der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts? Soll er lediglich Grauen erwecken oder kann er dem Menschen, der mit ihm den Pakt abschließt, auch etwas Positives geben? Das Buch befasst sich mit der Geschichte des literarischen Teufels und des Teufelspaktmotivs von seinen frühesten Anfängen bis zur deutschen Romantik. Schwerpunkt sind dabei die Veränderungen im Zugang zur Teufelsfigur im 18. Jahrhundert. Der Teufel findet nämlich seinen Weg zurück in die Literatur, er wird säkularisiert, psychologisiert und vermenschlicht, und somit gewinnt er eine ganz besondere Funktion. Seine Aufgabe besteht nun nicht mehr darin, dem Menschen zu schaden und ihn auf Abwege zu führen, sondern ihn auch vor Gefahren zu warnen, sei es vor den Fallen des eigenen Ichs, sei es vor der modernen, am Geld orientierten Gesellschaft.
Kapitel 1: Einleitung - Kapitel 2: Umgang mit den ausgewählten Texten; der Teufelspakt in der Forschung - Kapitel 3: Der Teufelspakt: Eine allgemeine Definition - Kapitel 4: Entwicklungsgeschichte des Motivs und seiner Funktion - Kapitel 5: Die romantische Epoche - Kapitel 6: An der Schwelle zur Romantik: Christian Heinrich Spieß: Das Petermännchen - Kapitel 7: Heinrich Zschokke: Die Walpurgisnacht - Kapitel 8: Friedrich de la Motte Fouqué: Eine Geschichte vom Galgenmännlein - Kapitel 9: Karl Wilhelm Salice Contessa: Magister Rößlein - Kapitel 10: Adelbert von Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte - Kapitel 11: E.T.A Hoffmann: Die Elixiere des Teufels - Kapitel 12: Komparative Analyse und Schlussfolgerungen - Kapitel 13: ZusammenfassungMarkéta Bursová studierte Germanistik sowie Japanistik an der Palacký-Universität Olomouc und absolvierte zwei Studienaufenthalte an der Universität Wien. Sie hat an der Palacký-Universität im Bereich der deutschen Literatur promoviert. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die deutsche Romantik und Schauerromantik, die Teufelsfigur und das Teufelspaktmotiv. Derzeit arbeitet sie auch als Gymnasiallehrerin, Sprachlehrerin und Übersetzerin.



