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Description
Beiträge der Jahrestagung der Deutschen Dostojewkij-Gesellschaft zur Schuldproblematik im Werk F. M. Dostojewskijs. Die Frage nach der Schuld des Menschen vor Gott und seiner Schöpfung nimmt besonders im nachsibirischen Werk Dostojewskijs einen zentralen Platz ein, angefangen bei der Schilderung der Verbrecher und ihrer Taten in den Aufzeichnungen aus einem Totenhaus über den Doppelmörder Raskolnikow bis zum vermeintlichen Vatermörder Dmitrij Karamasow, der die Schuld für eine Tat aufnimmt, die er gar nicht begangen hat. Der Band versammelt Beiträge, die sich diesem facettenreichen Schuldbegriff aus verschiedenen Perspektiven heraus - psychologisch, theologisch, philosophisch, kulturhistorisch und juristisch - annähern.
Inhalt
Bild Horst-Jürgen Gerigk und Widmung: "In Memoriam Prof. Dr. Horst-Jürgen Gerigk"
Christoph Garstka
Vorwort
Matthias Hirsch
Schuld, die Psychoanalyse und Dostojewskij
Walter von Lucadou
Schuld und Willensfreiheit - Versuch eines systemtheoretischen Verständnisses
Maike Schult
Lektüre, die das Leben verändert. Zur religionspsychologischen Dimension der Schuldproblematik im Werk Dostoevskijs
Wolfgang Stephan Kissel
Die zivilisierende Wirkung des Rechts und die Schuld(un)fähigkeit des Individuums: Eine Kippfigur der (Anti)Moderne in Dostojewskijs Roman Die Brüder Karamasow
Anatolij F. Koni
Dostojewskij als Kriminalist
Jordi Morillas
Nachruf: Horst-Jürgen Gerigk (1937-2024)
Christoph Garstka
In memoriam Horst-Jürgen Gerigk (1937-2024)
Horst Jürgen Gerigk
Dostojewskij und Tschechow. Vom intelligiblen zum empirischen Menschen
Deutsche Dostojewskij-Bibliographie 2023
Christoph Garstka ist als Professor für Russische Kultur am Seminar für Slavistik/Lotman-Institut für Russische Kulturstudien an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Seit 2017 ist er Vorsitzender der Deutschen Dostojewskij-Gesellschaft.



