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Description
Dieses Buch entwickelt ein digitales Lesediagnoseverfahren, das in der Lage ist, individuelle Unterschiede in der Verarbeitung der deutschen Schriftsprache bei Lesenlernenden sichtbar zu machen. Hierzu wird ein hierarchisches Modell des Wortlesens hergeleitet, das die Grundlage für die Entwicklung systematischer Leseitems bildet.
Lesediagnostik bildet den Ausgangspunkt für schulische Leseförderung und Interventionsstudien der Leseforschung. Da die Verarbeitung der deutschen Schriftsprache jedoch vielfältige Anforderungen an Lesenlernende stellt, ist die Ermittlung von individuellen Leseständen eine Herausforderung für Lehrende und Forschende. In dem vorliegenden Buch wird vor diesem Hintergrund ein digitales Lesediagnoseverfahren entwickelt, das in der Lage ist, individuelle Unterschiede in der Verarbeitung der deutschen Schriftsprache bei Lesenlernenden sichtbar zu machen. Zunächst wird hierzu ein hierarchisches Modell des Wortlesens hergeleitet, das aufzeigt, welche Aspekte des Systems der Schriftsprache für die Diagnostik der hierarchieniedrigsten Lesefertigkeiten zu berücksichtigen sind. Das Modell dient dann als Grundlage für die Entwicklung von systematischen Leseitems, die in einer digitalen Browseranwendung eingesetzt werden. Berichtet werden abschließend erste Ergebnisse einer Pilotierung des Verfahrens.
1. Einleitung - 2. Ausgangssituation: Lesediagnose - 3. Die Entwicklung eines digitalen Lesediagnoseverfahrens Teil I: Diagnosedesign - 4. Die Entwicklung eines digitalen Lesediagnoseverfahrens Teil II: Leseitems - 5. Praktische Erprobung (Pilotstudie 2) - 6. Implikationen für die Leseförderung - 7. Fazit und Ausblick - 8 Literaturverzeichnis - 9 Anhang
Gerrit Helm studierte die Fächer Deutsch und Englisch für das Lehramt an Grundschulen und Gymnasien an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Im Anschluss promovierte er im Bereich der Sprachdidaktik bei Prof. Dr. Nanna Fuhrhop ebenso in Oldenburg. Aktuell arbeitet er als Postdoc an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.



