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Description
Das Buch erforscht die Bedeutung von Macht in ausgewählten Schul- und Gegenwartsromanen. Es rekonstruiert damit ein Genre aus einem thematisch pointierten Blickwinkel und zeigt über das Zusammenwirken beider Themen Tendenzen auf, die in der Geschichte der erzählenden Schulliteratur neu sind.
Erzählende Schulliteratur ist untrennbar mit dem Phänomen der Macht verbunden - diese Lesart dominiert die Rezeption literarischer Schulgeschichten seit dem Beginn ihrer Etablierung als eigenes Genre. Das Buch setzt sich daran anknüpfend mit der Frage auseinander, wie Macht in ausgewählten Schulromanen des 21. Jahrhunderts lesbar wird. Es erweitert das Korpus um diesbezüglich von der Forschung nicht bearbeitete Texte und begreift diese als Auseinandersetzung mit einer Gattung und ihren Konventionen. Sein Ansatz ist, Machtphänomene und ihre Literarisierung nachzuweisen: Es wird zum einen ersichtlich, dass Macht nicht nur ein Strukturelement der Schulgeschichte, sondern auch ein gestaltendes Phänomen des Schulromans als Erzählung ist. Zum anderen brechen neuere Texte den eigentlich genretypischen Konnex von Macht und Schule auf und zeigen, dass sich das Erzählen über Schule in dieser Hinsicht zur Gegenwart hin fundamental wandelt.
Vorwort und Danksagung - Abbildungsverzeichnis - Siglenverzeichnis - 1 Problemstellung und Prolegomena - 2 Literaturgeschichtlicher Abriss und Forschungsstand zur Schulliteratur - 3 Macht in Literatur und Schule. Grundannahmen und Positionsbestimmungen - 4 Textkorpus, Anlage und Aufbau der Arbeit - 5 Juli Zeh: Spieltrieb (2004) - 6 Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe (2011) - 7 Katharina Tiwald: Die Wahrheit ist ein Heer (2012) - 8 Zwischenfazit und Vergleich - Macht als Strukturelement der Schulerzählung - 9 Summarische Betrachtung weiterer Schulromane aus machtanalytischem Blickwinkel - 10 Übersicht und Resümee - Literaturverzeichnis.
Vera Jürgens studierte Germanistik und Sportwissenschaft an der Universität Osnabrück. Dort promovierte sie auch als Stipendiatin der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und war als Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik im Bereich der Literaturdidaktik tätig.


