Nachversteuerung als Rechtsfolge des Verstoßes gegen das unionsrechtliche Beihilfenverbot : Vorteilserstreckung als Alternative? (Finanz- und Steuerrecht in Deutschland und Europa)

個数:

Nachversteuerung als Rechtsfolge des Verstoßes gegen das unionsrechtliche Beihilfenverbot : Vorteilserstreckung als Alternative? (Finanz- und Steuerrecht in Deutschland und Europa)

  • オンデマンド(OD/POD)版です。キャンセルは承れません。

  • オンデマンド(OD/POD)版です。キャンセルは承れません。
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Hardcover:ハードカバー版/ページ数 238 p.
  • 商品コード 9783631919415

Description

Die EU-Mitgliedstaaten agieren risikolos bei der rechtswidrigen Subventionsvergabe. Die Empfänger, die eine steuerliche Beihilfe kaum rechtssicher erkennen können, tragen einseitig die nachteilhaften Konsequenzen für das staatliche Fehlverhalten. Die Anerkennung einer alternativen Rechtsfolge könnte dem Problem möglicherweise entgegenwirken.

Unionsrechtswidrige Beihilfen müssen die Mitgliedstaaten zurückfordern. Im Steuerrecht erfolgt dies durch die Nacherhebung der rechtswidrig nicht erhobenen Steuer. Vertrauensschutzgesichtspunkte finden nach bisheriger Praxis faktisch keine Berücksichtigung, auch steuerrechtliche Besonderheiten nicht. Das Problem der Rechtsunsicherheit der Identifizierung einer Steuerbeihilfe wirkt sich einseitig zu Lasten der Steuerpflichtigen aus. Der Mitgliedstaat trägt keine nachteilhaften Konsequenzen für sein rechtsbrüchiges Verhalten, vielmehr kann er sogar davon profitieren. Dies nahm der Autor zum Anlass, den Tatbestand und die Rechtsfolgen des Beihilfenverbots aus steuerrechtlicher Perspektive dogmatisch näher zu durchleuchten, dabei geprägt von der Ausgangsthese, ob eine alternative Rechtsfolge zur Nachbesteuerung aus dem Unionsrecht herzuleiten ist und diese Alternative sogar unionsrechtliche Pflicht sein könnte.

A. Problemaufriss
I. Bedeutung des Beihilfenverbots für den Europäischen Binnenmarkt
II. Bedeutung des nationalen Steuerrechts für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union
III. Bindung an die unionsrechtlichen Maßstäbe auch im Steuerrecht
IV. Rückforderung als Rechtsfolge des Verstoßes gegen das unionsrechtliche Durchführungsverbot
B. Zielsetzung und Gang der Untersuchung
C. Das Beihilfenverbot nach Art. 107 Abs. 1 AEUV
aus steuerrechtlicher Perspektive
I. Staatlich und aus staatlichen Mitteln gewährte Beihilfe
II. Begünstigung bestimmter Unternehmen oder Produktionszweige
III. Wettbewerbsverfälschung und Handelsbeeinträchtigung
IV. Ausnahmen vom Beihilfenverbot
V. Fazit zu C
D. Rechtsfolgen der Qualifikation einer steuerlichen Maßnahme als Beihilfe im
Sinne des Art. 107 Abs. 1 AEUV
I. Die Beihilfenkontrollverfahren
II. Rückforderung unionsrechtswidrig gewährter Steuerbeihilfen von den Begünstigungsempfängern
III. Erstreckung rechtswidrig gewährter Beihilfen auf die benachteiligten Konkurrenten
IV. Fazit zu D
E. Thesenartige Zusammenfassung der Ergebnisse Michael Szymczak ist Richter beim Finanzgericht Düsseldorf. Er studierte Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Nach seinem Referendariat in Karlsruhe war er zunächst einige Jahre als Rechtsanwalt in einer renommierten Wirtschaftskanzlei in Mannheim tätig. Er veröffentlicht gelegentlich steuerliche Fachbeiträge.