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Description
Der Band versammelt aktuelle Forschungsarbeiten, die sich mit Fragen der bildungssprachlichen Entwicklung befassen. Der Begriff "Sprachausbau" erlaubt dabei eine breitere Perspektive auf den Gegenstand, indem die soziale Dimension sprachlicher Bildung mit in den Fokus genommen wird. Der Band versammelt aktuelle Forschungsarbeiten zum Thema "Sprachausbau". Die einzelnen Beiträge gewähren Einblicke in ein Forschungsfeld, das sich mit der bildungssprachlichen Entwicklung aus linguistischer, gesellschaftspolitischer und sprachphilosophischer Perspektive befasst. Einen Einblick in die Vielschichtigkeit dieses Feldes liefert ein ausführliches Interview mit Utz Maas, der den Ausbau-Begriff in seinen Arbeiten ausgeschärft und für die weitere Forschung produktiv gemacht hat. Aktuelle Fragestellungen zum Sprachausbau betreffen unter anderem die lebensweltliche Mehrsprachigkeit im Kontext gesellschaftlicher Kompetenzanforderungen, individuelle Erwerbsprozesse im Spannungsfeld der Registervarietäten sowie Sprachausbau in vielsprachigen sozialen Räumen. Da sprachliche Bildung ganz überwiegend durch die Schule gesteuert wird, bildet sie die gemeinsame Klammer der hier versammelten Aufsätze. Andrea Drynda & Christina Noack: Einleitung: Sprachausbau im schulischen Kontext - Karsten Schmidt: Was ist Sprachausbau, Herr Maas? Ein Gespräch mit Utz Maas über Sprache als dynamische Ressource, die politische Dimension von Sprachverhältnissen und die biographischen Randbedingungen der Sprachforschung - Juliana Goschler: Sprachregister, Sprachkompetenzen und Erwerbsprozesse: Begrifflichkeiten und Missverständnisse zwischen Forschung, Vermittlung und Bildungspolitik - Jana Gamper: Wie individuell sind formelle Register? Varianz als Herausforderung für die Sprachausbauforschung - Constanze Weth: Sprachausbau im mehrsprachigen Kontext Luxemburg - Judith Böddeker: Sprachausbau durch Lautlesetandems für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Bereich Lesen und Richtig schreiben - Udo Ohm: Sprachausbau im Kontext der menschlichen Fähigkeit zur Form- und Prägnanzbildung. Eine artikulationstheoretische Modellierung Christina Noack ist Professorin für Didaktik der deutschen Sprache an der Universität Osnabrück. Sie forscht zu verschiedenen sprachdidaktischen Themen im ein- und mehrsprachigen Kontext.
Andrea Janina Drynda ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Sprachdidaktik und Mehrsprachigkeitsforschung.



