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Description
Gegenstand der Arbeit ist ein Kompetenzmodell «literarästhetischer Sprachreflexion» mit den Dimensionen «Sprachwahrnehmung», «Erfassen der Textstrategie» und «formspezifisches Fachwissen». Die Validierung des Modells erfolgte anhand von Daten aus dem DFG-Projekt «Literarästhetische Urteilskompetenz» (Frederking/Meier/Stanat/Roick).
Welche Fähigkeiten benötigt man für einen kompetenten Umgang mit Sprache in Literatur? Im Zentrum dieser Publikation steht ein Kompetenzmodell "literarästhetischer Sprachreflexion" mit den Teilfähigkeiten "Sprachwahrnehmung", "Erfassen der Textstrategie" und "formspezifisches Fachwissen". Im ersten Teil widmet sich die Autorin der theoretischen Verortung des Modells in Kognitionspsychologie, Literaturtheorie, Sprach- und Literaturdidaktik. Im zweiten Teil erfolgt die empirische Überprüfung des Modells an Daten von Schüler*innen der zehnten Jahrgangsstufe aus dem DFG-Projekt "Literarästhetische Urteilskompetenz" (Frederking/Meier/Stanat/Roick). Das methodische Vorgehen versteht sich dabei als exemplarisch für eine empirisch fundierte fachdidaktische Forschung. Diese Arbeit wurde mit dem Habilitationspreis der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ausgezeichnet.
Validierung eines Kompetenzmodells "literarästhetischer Sprachreflexion" - Testaufgaben zu "Sprachwahrnehmung", "Erfassen der Textstrategie", "formspezifischem Fachwissen" - Zusammenhänge mit Geschlecht, Schulform, Sprachhintergrund, motivationalen Aspekten, Wortschatz und allgemeiner Sprachbewusstheit
Christel Meier ist Akademische Oberrätin für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin wurde dort im Fach Deutschdidaktik habilitiert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind empirische Grundlagen- und Unterrichtsforschung sowie Literatur- und Lesedidaktik.



