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Description
(Short description)
Das Ms. 399 BnF enthält eine Doctrina Christiana in mexikanischer Bilderschrift, Schriftsätze zu Pedro Tlacahuepan, Diego Luis Moteuhcçoma und Pedro Cano, Nachkommen des letzten Herrschers sowie bilderschriftliche Angaben zu Quauhtlequetzqui und zu Quauhtemocs Endkampf um Tenochtitlan. Die Doctrina und der geschichtliche Kontext werden untersucht.
(Text)
Das Manuskript 399 BnF ist eine mexikanische Doctrina Christiana in Bilderschrift. Derartige Missionsliteratur wurde von den Indianern als Gedächtnisstütze entwickelt. Die Autorin hat die Doctrina ins Nahuatl transferiert und ins Deutsche übersetzt. Sie interpretiert und vergleicht sie mit anderen Doctrinas in Bildern. Die Doctrina enthält Zusätze in Bilderschrift und als handschriftliche Texte mit persönlichen Daten des Pedro Tlacahuepan, Sohn des letzten Herrschers von Mexiko. Er und seine Nachkommen forderten gemäß dem Konzept der 'natürlichen Herren' Privilegien von der Spanischen Krone ein, die auch Pedro Cano, Sohn der Isabel, einer Tochter des Herrschers beanspruchte. Mit der Gründung und den Endkämpfen um Mexiko unter Quauhtemoc endet der Bericht, der mit bekannten Daten verglichen wird.
(Table of content)
Deutung der Doctrina Christiana in mexikanischer Bilderschrift (Ms. 399 BnF) - Doctrina in Bildern als Missionsliteratur - Text von Diego Luis über Pedro Tlacahuepan, Sohn des Moteuhcçcoma Xocoyotl - Pedro Canos Vermerk - Bildtexte zu Quauhtlequetzqui und Quauhtemoc - Diskussion und Einordnung der Zusätze
(Author portrait)
Uta Berger studierte Medizin und Altamerikanistik. Sie arbeitete über Bildermanuskripte, Kartographie, Astronomie und Anatomie der Azteken. Aktuell befasst sie sich mit der altmexikanischen Missionsliteratur, frühen Übersetzungen von Bibeltexten ins Nahuatl und Doctrinas Christianas in Bilderschrift.



