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Der Autor beleuchtet die steuerliche Behandlung von ausländischen Familienstiftungen im Außensteuergesetz ( 15 AStG). Dabei geht er sowohl auf die Tatbestandsvoraussetzungen, die Rechtsfolgen und die Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht bzw. Doppelbesteuerungsrecht ein.
Stiftungserrichtungen im Ausland haben sich insbesondere in Österreich sowie in Liechtenstein in der Vergangenheit als steuerlich vorteilhaft erwiesen. Angesichts dieser Tatsache beleuchtet das Buch die steuerliche Behandlung von ausländischen Familienstiftungen im Außensteuergesetz ( 15 AStG). Dort ist für Familienstiftungen eine Zurechnung der Einkünfte der Stiftung zum inländischen Stifter oder zum inländischen Bezugs- und Anfallsberechtigten vorgesehen, um so die Abschirmwirkung für thesaurierte Erträge zu beseitigen. Die Neufassung der Vorschrift im Jahre 2013 bietet Anlass, sowohl die bisherige als auch die aktuelle Fassung genauer zu untersuchen. Fragen ergeben sich hierbei insbesondere zum System der Zurechnungsbesteuerung, ihrer erweiterten Erstreckung auf zwischen- beziehungsweise nachgeschaltete Stiftungen und einer möglichen Belastung des Zurechnungsbetrags mit Gewerbesteuer.
15 AStG Motive der Stiftungserrichtung - Tatbestandsvoraussetzungen - Rechtsfolge - Konkurrenzen - Zurechnung auch bei doppelstöckigen Stiftungen - Vermeidung der Doppelbesteuerung - DBA-Recht - EU-Recht - EWR-Recht - Rechtsverletzungen im Hinblick auf Drittstaaten - Grundgesetz
Dominik Monz studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Trier und Lund (Schweden) sowie Anglo-Amerikanisches Recht an der Universität Trier. Er war als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Deutsches und Internationales Finanz- und Steuerrecht an der Universität Trier tätig. Anschließend absolvierte er die Steuerberaterprüfung.



