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Description
(Short description)
Der Autor analysiert die komplementären Begriffe Freiheit und Friede, die den Menschen an die ursächliche Mitverantwortung für seine Geschichte erinnern, anhand von Kants Diskussion des Bezugssinns von Freiheit, Gesetz und Friede, der in den Dramen der Weimarer Klassik kongeniale werkhermeneutische Relevanz entfaltet.
(Text)
Die Abhandlung geht der Entwicklung des westlichen Freiheitsbegriffs nach und betrachtet, wie die tradierten Ordnungssysteme griechisch-antiker (Entelechie) und christlich-mittelalterlicher (Providentia) Herkunft durch die protestantische Aufklärung erschüttert wurden. Dafür untersucht der Autor die Folgen des protestantischen Gewissensaufruhrs sowie der europäischen Aufklärung. Diese waren für den deutschen Idealismus in Philosophie und Dichtung (Kant, Goethe, Schiller) Anlass, diskursiv und gestaltästhetisch über die Verwirklichung der Freiheitsidee in einer völkerumspannenden, innen- und außenpolitischen Friedensvorstellung zu reflektieren.
(Table of content)
Freiheit und Friede als Komplementärbegriffe - Goethes Ordo-Vorstellung und das "Iphigenie"-Drama - Kants "Revolution der Denkungsart": Prinzipien der praktischen Vernunft und die "ästhetische Urteilskraft" - Schillers geschichtsphilosophische Vision: "Wilhelm Tell" in der Spannung von Naturrecht, Freiheitsgebrauch und Friedensordnung
(Author portrait)
Dieter Kimpel hatte einen Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main inne. Seine Hauptarbeitsgebiete umfassen Transzendentalhermeneutik, Europäische Aufklärung sowie die Weimarer Klassik.



