- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Religion & Theology
Description
(Short description)
Die Bhagavadgita und Meister Eckhart haben unabhängig voneinander ein Konzept religiösen Handelns als Selbstzweck entwickelt. Dieses Buch untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Konzepte. Als Basis der Komparatistik dient die Sphäre der Spiritualität.
(Text)
In den meisten Fällen stellt die menschliche Erlösung den Zweck religiöser Praxis dar. Dieses Buch untersucht den bemerkenswerten Umstand, dass zwei prominente Vertreter religiösen Lebens eine diesbezüglich andere Auffassung vertreten: die indische Bhagavadgita und der Dominikaner Meister Eckhart. Unter dem Begriff niskama karman vertritt die Gita das Konzept, dass der Mensch immer "selbstlos handeln" (so die Übersetzung des Sanskritbegriffes) soll, und Meister Eckhart fordert vom Menschen ein wirken sunder warumbe, ein "Handeln ohne Warum". Ob die beiden Positionen, die übereinkommend einen religiösen Selbstzweck anzeigen, tatsächlich dasselbe meinen, erarbeitet diese komparatistische Studie. Hierbei ordnet der Autor der Sphäre von Spiritualität eine Schlüsselrolle zu.
(Table of content)
Selbstzweckliches Handeln in der Bhagavadgita und bei Meister Eckhart - Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Konzepte - Komparatistik - Thematische und praktische Konvergenzen - Philosophische Differenzen - Spiritualität als tertium comparationis - Interreligiöser Dialog
(Review)
(Author portrait)
Matthias Scherbaum studierte Philosophie und katholische Theologie an den Universitäten Eichstätt, München, Bamberg und Würzburg. Er wurde an der Universität Bamberg in Philosophie sowie an der Universität Würzburg in katholischer Theologie promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Deutsche Idealismus, Religionsphilosophie und Fundamentaltheologie.



