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Description
(Short description)
Vor dem Hintergrund einer rezeptionsästhetischen Kehrtwende stellen Schumanns Konzertmelodramen wegweisende Kompositionen für die Gattungsgeschichte des 19. Jh. dar. Zudem ermöglichen die Werke grundlegend neue Einblicke in die Musik- und Gattungsästhetik des Komponisten.
(Text)
Wie der Erstdruck vermerkt, vertonte Robert Schumann im Jahr 1849 die Ballade "Schön Hedwig" op. 106 "für Declamation mit Begleitung des Pianoforte". Unter derselben Besetzungsangabe wurden drei Jahre später die "Ballade von Haideknaben" und "Die Flüchtlinge" op. 122 publiziert. Die Autorin untersucht die zeitgenössischen positiven Äußerungen zu Schumanns Werken, die in einem Umfeld der grundsätzlichen Ablehnung des Melodrams markant hervortreten. Sie zeigt, wie vor allem die Konzertmelodramen tiefgreifende Einblicke in seine Musik- und Gattungsästhetik ermöglichen: Mit dem Melodramatischen als Vertonungsstrategie betrat der Komponist - trotz einer über siebzigjährigen Gattungstradition - musikalisch neues Terrain.
(Table of content)
Das Melodram in der Mitte des 19. Jahrhunderts - Schumanns Textwahl und musikalischer Umgang - Liedästhetik und Ballade - Oper, Oratorium und Ballade - Die freie Deklamation als Mittel der Sprachvertonung - Musikästhetische Verselbstständigung und musikalische Autonomie der Klaviersätze - Die Konzertmelodramen im Gattungsgefüge
(Author portrait)
Esther Dubke ist als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg tätig.



