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Description
Können Kriege aus humanitären Gründen gerecht sein? Der Autor verfolgt die lateinamerikanischen Antworten auf diese Frage von der Eroberung des Kontinents bis in die Gegenwart. Er trägt dank dieser nicht-eurozentrischen Perspektive auf die Geschichte der Menschenrechte zum interkulturellen Verständnis der Menschenrechte und ihrer Durchsetzung bei. Können Kriege aus humanitären Gründen gerecht sein? Der Autor verfolgt die lateinamerikanischen Antworten auf diese Frage von der Eroberung des Kontinents bis in die Gegenwart. Er zeigt, wie sich Philosophen, Völkerrechtler und Diplomaten angesichts des iberischen Kolonialismus für eine gezügelte humanitäre Interventionspolitik einsetzen können. Die behutsame Rekonstruktion einer lateinamerikanischen Perspektive liefert eine umfassende und detaillierte, nicht-eurozentrische Sicht auf die Geschichte der Menschenrechte. Dieser alternative Zugang zu Debatten des Völkerrechts, der Theorie des gerechten Krieges und der Ethik der internationalen Beziehungen trägt zu einem interkulturellen Verständnis der Menschenrechte und ihrer Durchsetzung bei. Inhalt: Die Debatte zwischen Las Casas und Sepúlveda - Der gespaltene Westen - Sepúlveda vs. Las Casas? - Enrique Dussel auf den Spuren von Bartolomé de Las Casas? - Der lateinamerikanische Blick auf humanitäre Interventionen. Stefan Knauß studierte Politikwissenschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaft und Philosophie in Halle, Catania und Parma. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie, insbesondere in der Philosophie der Menschenrechte, der internationalen Gerechtigkeit, der Theorie des gerechten Krieges sowie der interkulturellen und lateinamerikanischen Philosophie.



