Description
(Short description)
Ist die Zuweisung von Patienten gegen Entgelt statthaft? Die Studie bietet eine analytische Bestandsaufnahme und Bewertung des Phänomens aus rechtlicher, ökonomischer und ethischer Perspektive. Beispielhafte Verträge und Expertenbefragungen geben einen praxisnahen Einblick in eine medizinrechtliche Grauzone.
(Text)
Längst werden ärztliche Entscheidungen nicht mehr nur unter medizinischen Gesichtspunkten getroffen. Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens führt zu einem zunehmenden Wettbewerbsdruck der medizinischen Leistungserbringer, die sich deshalb mitunter in rechtliche Grauzonen begeben. Besonders umstritten ist die gängige Praxis, Verträge und Absprachen über die Zuweisung von Patienten gegen Entgelt zu schließen. Die Studie bietet eine analytische Bestandsaufnahme und Bewertung dieses Phänomens aus rechtlicher, ökonomischer und ethischer Perspektive. Rechtliche Rahmenbedingungen und ökonomische Risiken-, Kosten- sowie Nutzenaspekte werden aus Sicht aller Akteure identifiziert. Empirisch gestützt werden die Ergebnisse durch Expertenbefragungen, die einen praxisnahen Einblick ermöglichen.
(Table of content)
Inhalt: Fangprämien zwischen Ärzten und Kliniken - Zuweisung von Patienten gegen Entgelt - Ökonomisierung des Gesundheitswesens - Wettbewerbsdruck medizinischer Leistungserbringer - Juristische, ökonomische und ethische Aspekte - Risiken-, Kosten-, Nutzenperspektive - Expertenbefragungen und Verträge - Medizinrechtliche Grauzone.
(Author portrait)
Jana Heene arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen und forscht dort im Bereich Medizinrecht. Zuvor war sie als Innenrevisorin am Universitätsklinikum Leipzig tätig. 2012 wurde ihr, für ihre akademischen Leistungen, der Althusius-Preis an der Universität Siegen verliehen.



