Hunger, Ernährung und Rationierungssysteme unter dem Staatssozialismus (1917-2006) (2011. 376 S. m. zahlr. Tab. 210 mm)

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Hunger, Ernährung und Rationierungssysteme unter dem Staatssozialismus (1917-2006) (2011. 376 S. m. zahlr. Tab. 210 mm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783631603185

Description


(Text)
Als die Revolutionen in Russland 1917 und in China 1949 siegten, schöpften die neuen sozialistischen Regierungen einen nicht unbedeutenden Teil ihrer Legitimität aus dem Versprechen, die Hungernden satt zu machen. Trotzdem ereigneten sich im Sozialismus mehrfach Hungersnöte mit Millionen Toten. Dieser interdisziplinäre und länderübergreifende Band sammelt Aufsätze von international renommierten Wissenschaftlern und versucht, die Fragen zu beantworten, warum es im Sozialismus immer wieder zu Hungersnöten kam und wie der Staat und auch die Gesellschaft damit umgingen. Auch Staaten wie die DDR, Polen und die CSSR werden behandelt. In diesen Ländern brachen zwar keine Hungersnöte aus, aber Konflikte um Mangel und Versorgung entflammten immer wieder. Die unterschiedlichen Vorstellungen von Verteilungsgerechtigkeit des Staates sowie von Teilen der Bevölkerung werden deshalb auch analysiert.
(Table of content)
Inhalt: Felix Wemheuer: Einleitung: Hunger und Sozialismus - Robert Kindler: Auf der Flucht - Die kasachischen Nomaden und die Hungersnot von 1930-1934 - Donald Filtzer: Die Auswirkungen der sowjetischen Hungersnot im Jahr 1947 auf die Industriearbeiter - Stephen G. Wheatcroft: Die sowjetische und die chinesische Hungersnot in historischer Perspektive - Arnd Bauerkämper: Nahrungsmittelangebot und Strukturumbruch - Probleme der produktionsorientierten Ernährungspolitik in der Sowjetischen Besatzungszone und der frühen DDR - Olaf Mertelsmann: Die Erzeugung von Unterernährung in einem landwirtschaftlichen Überflussgebiet. Stalinistische Ernährungspolitik in einem neu angegliederten Land - Mariusz Jastrzab: Rationierungspolitik in Polen zwischen 1945 und 1953 - Donna Harsch: Versorgungspolitik in der sowjetisch besetzten Zone - Alice Weinreb: Die sozialistische Schulspeisung: Kinder, Mütter und die Bedeutung der Arbeit in der DDR - Wendy Goldman: Hunger und Politik. Das Vorspiel zum Großen Terror - Klaus Mühlhahn: Hunger und staatliche Gewalt in der Volksrepublik China während der fünfziger und sechziger Jahre - Johan Dietsch: Politik des Leids: Der Hunger in der Ukraine 1932/33 und das Paradigma des Vorsatzes - Sandra Fahy: Ursachen und Besonderheiten der Hungersnot in der Demokratischen Volksrepublik Korea im Kontext von Zeugenaussagen Überlebender.
(Author portrait)
Matthias Middell ist Professor an der Universität Leipzig sowie Direktor des Global and European Studies Institute. Seine Forschungsinteressen umfassen die neuzeitliche Globalgeschichte, die Geschichte kultureller Transfers und Fragen der jüngeren Wissenschafts- und Universitätsgeschichte. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen.
Felix Wemheuer ist Universitätsassistent am Institut für Ostasienwissenschaften an der Universität Wien. Seine Forschungsinteressen liegen in der Politisierung des Hungers im maoistischen China und in der Sowjetunion. Seine jüngste Veröffentlichung ist eine Biographie über Mao Zedong.

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