Description
(Text)
Was bedeuten die Charakteristika der chemischen Industrie für die Entwicklung von Governance-Formen? In dieser Arbeit wird Chemikalienregulierung diesbezüglich zunächst aus neoklassischer Perspektive, dann auch hinsichtlich des öffentlichen Diskurses analysiert. In so einem erweiterten Regulierungsmodell gewinnen managementbasierte Ansätze eine besondere Rolle. Entsprechende Instrumente werden im Kontext des Toxics Use Reduction Act (TURA) aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Massachusetts als ein Praxisbeispiel beschrieben. Eine weitere Erkenntnis ist, dass einzelne Unternehmen als Normadressat von Chemikalienregulierung unangebracht sind. Dies spiegelt sich in der EU-Verordnung zur Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien (REACh) wider, deren Bedeutung für zwischenbetriebliche Zusammenarbeit näher beleuchtet wird. Eine breite und tiefgehende Bibliografieverarbeitung ist ebenfalls Teil der Arbeit.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Entwicklung und Ökonomik der Chemikalienregulierung - Neueste Entwicklungen im Chemikalienmanagement und in der Governance-Forschung - Anwendung der Governance-Heuristik auf Chemikalienregulierung - Ökonomische Analyse von REACh - Empirische Analyse von TURA - Umfangreiche Bibliografie.
(Author portrait)
Der Autor: Heinrich Tschochohei war von 2004 bis 2007 am Centre for Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg tätig, wo er 2009 promoviert wurde. Im Studium (VWL in Hamburg, Groningen und Lüneburg) und während Forschungstätigkeiten (UN, Wuppertal Institut und Boston University) fokussierte er Umweltpolitik und Nachhaltigkeitsmanagement. Heute ist er in der Energiebranche tätig.



