Franz Kafkas Erzählungen : Rationalismus und Determinismus- Zur Parodie des christlich-religiösen Mythos (Europäische Hochschulschriften / European University Studies/Publications Universitaires Européenne .19) (2008. 356 S. 210 mm)

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Franz Kafkas Erzählungen : Rationalismus und Determinismus- Zur Parodie des christlich-religiösen Mythos (Europäische Hochschulschriften / European University Studies/Publications Universitaires Européenne .19) (2008. 356 S. 210 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 言語 GER,GER
  • 商品コード 9783631571408

Description


(Text)
In hermeneutischer Herangehensweise werden in diesem Band die Bedeutungsmuster in Kafkas Erzählungen freigelegt und deren Zusammenhänge hergestellt, was zu erstaunlichen Ergebnissen führt. Nach Kafka ist der Sündenfall selbst auf das ausweglos determinierte irdische Dasein zurückzuführen, was eine Umkehrung biblischer Glaubenswerte nach sich zieht: Nicht der Mensch hat sich einst an der göttlichen Ordnung versündigt, sondern der Schöpfer an seinen Kreaturen selbst. Entbehren die Sündenfall-Konfigurationen in den Romanen allegorischer Qualität, so liegen in den Erzählungen Die Verwandlung und Ein Bericht für eine Akademie ebensolche Abbilder vor, was die bedingende göttliche Amoral inhaltlich nachvollziehbar macht: So wird der Sündenfall zur deterministischen Sündenfalle.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Betrachtung; impressionistische Landschaften der Selbstentfremdung und zwischenmenschlichen Isoliertheit - Das Urteil; Vater-Sohn-Konflikt im symbolisch-metaphysischen Bedeutungsrahmen - Die Verwandlung; zwischen symbolisch-metaphysischem Vater-Sohn-Konflikt und narrativ-realistischer göttlicher Gerichtsbarkeit - In der Strafkolonie; kollektive Rebellion die göttliche Gerichtsbarkeit betreffend - Ein Landarzt; zwischen phantastisch-realistischer Fremd-, symbolischer Kollektiv- und individual-allegorischer Selbstdiagnose - Der Kübelreiter; partiell-perfektionistische Individual-Existenz mit selbstzerstörerischen Zügen im allegorisch-metaphysischen Bedeutungsrahmen - Ein Hungerkünstler; destruktiv-kompensatorische Individual-Existenz als Ergebnis metaphysischer Daseinsordnung.
(Author portrait)
Der Autor: Gernot Wimmer, 1978 geboren, studierte ab 1999 Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien. 2004 erfolgte die Promotion im Studiengang Deutsche Philologie (Fachrichtung Neuere deutsche Literatur). Der Autor lebt zur Zeit als freier Wissenschaftler in Wien.

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