Description
(Text)
Wie keine andere Rechtsmaterie ist das Familienrecht einem stetigen gesellschaftlichen Wandel unterworfen. Die Ehe verliert zunehmend ihre Exklusivität als Form des Zusammenlebens; dem steht ein deutlicher Anstieg nichtehelicher Lebensgemeinschaften gegenüber. Dessen ungeachtet ist der deutsche Gesetzgeber bisher untätig geblieben und hat die Lösung der praktischen Probleme weitestgehend den Gerichten überlassen. Hingegen erkennt die spanische Rechtsordnung die nichteheliche Lebensgemeinschaft als Familie an. In einer vergleichenden Betrachtung werden die Stärken und Schwächen beider Lösungsansätze herausgearbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit die spanischen Lösungen auf bestehende Regelungslücken im deutschen Recht übertragen werden können.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Verfassungsrechtliche Einordnung der nichtehelichen Lebensgemeinschaft - Vermögensrechtliche Abwicklung - Auswirkungen einer Trennung auf die gemeinschaftliche Wohnung sowie die gemeinsamen Kinder - Rechtsfolgen nach dem Tod eines Partners - Ausgestaltung und Inhalt einer Regelung de lege ferenda.
(Review)
"Insgesamt handelt es sich bei der Arbeit von Bammel um ein übersichtlich gegliedertes und sorgfältig recherchiertes Werk, das die Erkenntnisse zur spanischen Rechtslage gewinnbringend zu integrieren versteht." (Jens Eisfeld, De Processibus Matrimonialibus)
(Author portrait)
Die Autorin: Stephanie Bammel wurde 1977 in Hattingen (Ruhr) geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bochum. Seit Ende 2005 ist die Autorin Rechtsreferendarin am Landgericht in Dortmund.



