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Description
(Text)
Der Autor stellt in seiner Arbeit die gegenwärtigen Konzepte der Bildungs- und Ausbildungspraxis in Frage, die vor allem auf Grund globaler Entwicklungen und veränderter Anforderungsprofile für Nachwuchskräfte in die Diskussion gerieten. Seine dargestellten Alternativen und Möglichkeiten einer dynamischen gegenwarts- und zukunftsorientierten Berufsbildung bauen auf die fundamental gesetzten Kategorien Kreativität, Selbstverantwortung sowie Dialog- und Kooperationsfähigkeit. Der Verfasser strebt nach der Verwirklichung einer Menschenbildung, die alle Individuen als Kulturschaffende versteht. Wesentliche Voraussetzungen für dieses pädagogische Streben sind die Veränderung von hierarchischen Organisationsstrukturen und das grundsätzliche Umdenken bezüglich des eigenen Rollenverständnisses als Führender. LehrerInnen und FachausbilderInnen sind in diesem Verständnis EntwicklungsbegleiterInnen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Selbstbestimmung und Berufsbildung - Ausbildung als Weg - Menschenbildung - Dialogisches Beurteilungssystem - Fundamentalkategorien Persönlichkeitsbildung - Ästhetische Bildung und Ethischer Individualismus - Die Person des Fachausbilders und Lernbegleiters in der Berufsbildung.
(Author portrait)
Der Autor: Thomas Edwin Fritz, geboren 1957, studierte Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaft - Fachrichtung Erwachsenenbildung, Philosophie und Waldorfpädagogik. 2005 promovierte er an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Universität Tübingen. Seit 1990 lehrt er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen und Berufsakademien ausgewählte Themen zu Bildung, Ästhetik und Medienpädagogik. 1998 übernahm der Autor als freier Mitarbeiter die Aufgabe der individuellen Begleitung von Nachwuchskräften durch allgemeinbildende Lernangebote und ein Projekt zur Einführung eines dialogischen Beurteilungssystems im Ausbildungsbereich. 2002 erhielt Thomas Edwin Fritz den Initiativ-Sonderpreis für Aus- und Weiterbildung der Otto-Wolf-Stiftung, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und der Wirtschaftswoche.



