Description
(Text)
Gegenstand der Arbeit ist der Auftragsfluss, den der Mikrostrukturansatz des Devisenmarktes als neue Wechselkursdeterminante identifiziert hat. Zuerst wird ein Überblick zur Literatur des Auftragsflusses gegeben, der durch die Auswertung einer Umfrage unter Marktteilnehmern abgerundet wird. Danach wird das Interdealermodell von Evans und Lyons (2002) theoretisch und empirisch analysiert, u. a. auf seine Prognosefähigkeit hin untersucht und zur Beurteilung von Zentralbankinterventionen herangezogen. Erstmalig wird hierbei die aus der Theorie abgeleitete Handelsregel empirisch getestet. Schließlich wird das Modell von Lyons (1995) zur Analyse des Kundenhandels angewendet und um Größeneffekte erweitert. Die empirische Überprüfung erfolgt anhand eines eigenen Datensatzes.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Literaturüberblick und Auswertung eines Fragebogens - Modell zum Interdealerhandel: Theorie, Empirie, Prognosefähigkeit, Implikationen für Zentralbankinterventionen, Prüfung der optimalen Handelsstrategie - Modell zum Kundenhandel: Theorie, Empirie, Schätzung von Größeneffekten.
(Author portrait)
Der Autor: Clemens Reinhold, geboren 1974 in Krefeld, schloss das Musikstudium (Klavier) an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau von 1994 bis 1998 mit Diplom ab. Von 1998 bis 2002 studierte er Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn und promovierte danach an der Universität Duisburg-Essen.



