Description
(Text)
Mit Methoden zur Umweltbewertung, die - wie die interviewgestützte Contingent Valuation Methode - auf der Messung individueller Präferenzen basieren, lässt sich der Wert einer Umweltveränderung umfassend bestimmen, aber sie erweisen sich in der Praxis oft als zu teuer. Durch die Verwendung von Bayes'schen Ansätzen können die Kosten der Kosten-Nutzen-Analyse für explizite Bewertungsstudien sowie für die implizite Bewertung durch den Nutzentransfer deutlich gesenkt werden. Darüber hinaus wird durch diesen Ansatz der Nutzentransfer erheblich zuverlässiger, so dass dieses Sparmodell der Umweltbewertung mit weitaus geringeren Einschränkungen als bislang empfohlen werden kann. Die Arbeit illustriert diese Aussagen mit einer Vielzahl simulierter und empirischer Beispiele.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Theorie und Anwendung der Contingent Valuation Methode in der Umweltbewertung - Ökonomische Fundierung des statistischen Modells - Simulationstechniken zur Berechnung Bayes'scher Modelle - Bayes'sche Modellierung am Beispiel simulierter Daten und der Bewertung eines Rekultivierungsprojekts - Klassischer Nutzentransfer - Bayes'scher Nutzentransfer.
(Author portrait)
Die Autorin: Ulrike Lehr, 1985-1990 Studium der Physik an der Universität-GHS Essen, 1990-1993 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Virginia Polytechnic Institute and State University in Blacksburg, VA, (USA); 1993-1999 Referentin am RWI Essen e.V. in der Forschungsgruppe Energiewirtschaft; 1999-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für VWL, insbesondere Umweltökonomie an der Universität in Cottbus; 2001-2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für VWL, insbesondere Umweltökonomie sowie Ordnungs-, Struktur- und Verbraucherpolitik; 2005 Promotion; seit November 2005 Wissenschaftlerin und Projektleiterin am DLR-Institut für Technische Thermodynamik in der Abteilung für Systemanalyse und Technikbewertung.