Description
(Text)
Seit über einem Jahrzehnt werden in Entwicklungs- und Schwellenländern Unternehmen des öffentlichen Sektors privatisiert. Als besonders problematisch gilt der Wassersektor auf Grund seiner ausgeprägten Monopoleigenschaften. Argentinien kann mit der Privatisierung der Wasserversorgung von Buenos Aires auf einen reichen Erfahrungsschatz verweisen. Dies nimmt der Autor zum Anlass, die Erfolge und Probleme der Privatisierung und Regulierung des argentinischen Wassersektors zu untersuchen. Ziel ist es, ausgehend von den argentinischen Erfahrungen einen Katalog von Handlungsregeln zu erarbeiten, der bei der Privatisierung öffentlicher Unternehmen in anderen Ländern beachtet werden sollte. Die Analyse erfolgt mittels des wirtschaftswissenschaftlichen Instrumentariums und den darauf aufbauenden normativen und positiven Regulierungsmodellen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Theoretische Grundlagen der Regulierung und Privatisierung im Wassersektor - Die Effizienz der Privatisierung und Regulierung des argentinischen Wassersektors - Vorschläge für institutionelle Verbesserungen bei der Regulierung und Privatisierung öffentlicher Unternehmen.
(Author portrait)
Der Autor: Jan Müller-Scheeßel, geboren 1967, studierte von 1990 bis 1997 an der Georg-August Universität in Göttingen die Fächer Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Entwicklungsökonomik und Philosophie. Sein besonderes Interesse gilt entwicklungspolitischen Fragestellungen in Lateinamerika. Zwei mehrmonatige Forschungsaufenthalte in Chile und Argentinien.



