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Description
(Text)
Der rasante Aufbau einer Anwaltschaft in der VR China stößt im Ausland auf großes Interesse, da diese Entwicklung die generelle Verfestigung der rechtlichen Strukturen und die in China vonstatten gehenden wirtschaftlichen und politischen Änderungen widerspiegelt. Eine Steigerung von 2.000 Rechtsanwälten in 1981 auf etwa 140.000 in 2000 macht den wachsenden Bedarf an anwaltlichen Dienstleistungen deutlich. Staatliche Einflußnahme und Behinderungen durch ein noch unvollkommenes Rechtssystem sowie Defizite im qualitativen und standesrechtlichen Bereich stehen dem Bild funktionsfähiger und unabhängiger Anwälte im Wege und mindern ihr gesellschaftliches Ansehen. Nach dem WTO-Beitritt Chinas ist eine weitere Liberalisierung für das Tätigwerden ausländischer Anwälte zu erwarten.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Traditionelles Rechtsverständnis - Geschichte der Anwaltschaft in China - Rechtsanwaltsgesetz 1996 - Verfassungsrechtliche Stellung und Voraussetzungen für die Tätigkeit als Anwalt - Standesorganisationen und Standesrecht - Anwaltskanzleien - Tätigkeitsbereiche und Rechte - Juristische Ausbildung und Zugangskriterien für den Anwaltsberuf - Gesellschaftliche Akzeptanz - Anwaltsdichte und Qualität der Rechtshilfe - Ausländische Anwälte in China.
(Author portrait)
Die Autorin: Nina Lamb, geboren 1973 in Hamburg. 1994 bis 1998 Studium der Rechtswissenschaften und der Sinologie an der Universität Hamburg. 1999 Teilnahme am Ergänzungsstudiengang Wirtschaftsrecht der Universität Hamburg sowie anschließend am Chinese Business Programm der Universität Qingdao, VR China. 2000 bis 2002 Referendarausbildung in Hamburg, Sydney und der Deutschen Botschaft in Peking. Promotion im Januar 2003 am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg.