Description
(Text)
Die Wahrung des individuellen Charakters des Verwaltungsgerichtsschutzes bei der Klage auf Feststellung von Drittrechtsverhältnissen ist eine von vielerlei Unsicherheit geprägte Grundfrage. Um dafür eine prozeßdogmatisch saubere Lösung zu entwickeln, schlüsselt der Autor das einschlägige bereichspezifisch gewachsene Fallmaterial systematisch auf und ordnet es in die Literaturansätze ein. Gezeigt wird, daß die bislang nur unzureichend reflektierte subjektiv-rechtliche Anknüpfung dieser Klage durch das Erfordernis eines Feststellungsinteresses hergestellt wird.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Subjektiv-rechtliche Anknüpfung der Drittfeststellungsklage allein durch das Erfordernis einer Gerichtetheit des Feststellungsinteresses an den Beklagten - Deutungsversuch dieser Formel anhand der verschiedenen Ansätze zur Einschränkung der Feststellungsklage - Ausschluß zivilrechtlich motivierter Klägerinteressen als hinreichende Bedingung - Erprobung des Ergebnisses anhand eines Sanierungsvertrags nach dem BbodSchG.
(Author portrait)
Der Autor: Giorgos Christonakis studierte Rechtswissenschaften in Athen; Promotion in Freiburg i. Br.; Forschungstätigkeit mit Schwerpunkten im Verwaltungsprozeßrecht, in der «Ökonomisierung» des Öffentlichen Rechts, im Vergaberecht und im Keilschriftrecht; Rechtsanwalt im Juristischen Dienst des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Athen 2004 und Leiter des Büros für Vertragsmanagement; Ord. Mitglied des Sachverständigenrates für die Novellierung der griechischen Verwaltungsgerichtsordnung.



