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Description
(Text)
Das von Widersprüchen geprägte Verhältnis der Literatur zur Politik in der DDR ist Gegenstand dieser Untersuchung. Der Prozeß des Niedergangs des Realsozialismus findet seine Entsprechung als zentrales Motiv in unterschiedlicher Gestaltung in der Literatur. Das vorgestellte Material belegt, daß ideologisch verbrämte politische Repression und angepaßtes Schreiben auf Dauer die Emanzipation des Subjekts nicht verhindern konnten. Die über 50 analysierten Werke, die zahlreichen Zeugnisse namhafter Autorinnen und Autoren und anderer Zeitzeugen sowie die zwölf Quellen dokumentieren den vierzigjährigen Entwicklungsprozeß der Literatur im Spannungsfeld der Politik. Bio-bibliographische Daten ergänzen die Informationen. Damit fördert das Buch eine an Fakten orientierte Auseinandersetzung mit der Literatur in der ehemaligen DDR. Wegen seiner übersichtlichen Gliederung ist es für Lehre und Studium besonders geeignet.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Historische Wurzeln der Kulturpolitik - Kulturpolitik unter sowjetischer Kuratel - Der 17. Juni - Bitterfeld - Literatur und Koexistenz - Kulturpolitik in der Legitimationskrise - Dogma ohne Wirkung - Literatur und offizielles Geschichtsbild - Entfremdete Wirklichkeit - Die Wende 1989 - Der Blick zurück.
(Review)
"...øein! informatives und gut lesbares Buch." (Bernhard Sowinski, Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte)
(Author portrait)
Der Autor: Joachim-Rüdiger Groth studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie, Pädagogik und Psychologie an der Humboldt-Universität in Ostberlin und an der Universität Göttingen. Er war Lehrer in Mecklenburg und Niedersachsen, wissenschaftlicher Assistent in Ostberlin und Göttingen. Seit 1971 lehrt er als Professor für Neue Deutsche Literatur an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd.
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