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Description
(Text)
Die Berichte über 18 Marienerscheinungen in Lourdes (1858) erregten die französische Öffentlichkeit: Es ging um die Sanktion der politischen und moralischen Macht der Kirche. Diese Studie versucht, die literarische Behandlung des Phänomens Lourdes an ausgewählten Beispielen in drei Kategorien zu ordnen: Propaganda, sinnfindungs- und gesellschaftskritische Werke. Die Bandbreite der Ideen reicht von der Forderung nach einem theokratischen System bis zu geradezu pietistischen Hoffnungen auf gesellschaftliche Erneuerung als Folge mystischer Erweckung. Unter den Autoren, die sich von Lourdes inspirieren ließen, finden sich neben bekannten Namen wie Zola, Huysmans, Mauriac und Cesbron auch andere, deren Werke aufgrund ihrer Originalität der Beachtung wert sind.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Das Initialereignis in seinem historischen Kontext - 'Nihil obstat'-Literatur - Wallfahrtsberichte - Lourdes als Thema gesellschaftskritischer Fiktion.
(Author portrait)
Die Autorin: Angelika Greß wurde 1956 in Stuttgart geboren. Sie studierte englische und französische Sprach- und Literaturwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach Absolvierung des Ersten und Zweiten Staatsexamens arbeitete sie bis 1993 als Lehrerin am katholischen Mädchengymnasium St. Agnes in Stuttgart. Seit 1994 unterrichtet sie am Lucas-Cranach-Gymnasium in Wittenberg.



