Description
(Text)
Der Eichmann-Prozeß 1961 in Jerusalem gehört zu den spektakulärsten Strafverfahren in der Geschichte. Der Prozeß ist ein Verfahren zwischen Völkermord und Völkerrecht, ein Fall zwischen Recht und Politik. Anhand bislang unveröffentlichter Quellen aus deutschen und israelischen Archiven wird der Prozeß einer neuen Bewertung unterzogen. Dabei werden insbesondere die Rolle der Verteidigung sowie die politischen Auswirkungen für die Bundesrepublik herausgearbeitet.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Der Rahmen des Eichmann-Prozesses 1961 in Jerusalem - Der Täter - Der Fall Eichmann vor der UNO - Der Verteidiger - Die Anklage - Der Prozeß - Das Urteil - Kosten der Verteidigung - Rechtshilfe - Selbstdarstellung der Bundesrepublik.
(Review)
"Die mit zahlreichen Details aus Archiven und mit Literatur gut bestückte Untersuchung ist ein verdienstlicher Beitrag zu diesem Strafprozeß, der Geschichte gemacht hat." (Friedrich Geerds, Goltdammer's Archiv für Strafrecht)
(Author portrait)
Die Autorin: Christina Große wurde 1963 geboren. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in Italien studierte sie 1985 bis 1990. Politikwissenschaft und Jura an den Universitäten München und Passau; 1. Juristisches Staatexamen 1991, 2. Juristisches Staatsexamen 1994. Seitdem ist sie Rechtsanwältin in Dresden.



