Description
(Text)
Finanzierung wurde in der ehemaligen Sowjetunion vor allem als zentrale Allokation der gesamtwirtschaftlichen Finanzressourcen verstanden. Durch Einschaltung verschiedener Finanzierungswege versuchte die sowjetische Planzentrale, die einzelnen Betriebe zur effizienteren Produktionsweise anzuregen. Während der Wirtschaftsreform unter Gorbacev, in der die anfängliche Erweiterung der einzelbetrieblichen Selbständigkeit allmählich zum Systemwandel überging, wurden die Finanzierungsmechanismen noch vielfältiger und selbständiger. Jedoch führte dies nicht zur Erhöhung der realen Produktion. Der Aufbau eines funktionsfähigen und marktgerechten Finanzsektors soll bei der Systemtransformation eine wichtige Rolle spielen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Zentrale Finanzplanung - Finanzströme in der Sowjetwirtschaft - Staatshaushalt - Bankkredite - Eigenmittelfonds - Finanzreform - Systemtransformation.
(Author portrait)
Der Autor: Yeo-Cheon Jeong wurde 1959 in Seoul geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Yonsei Universität Seoul und an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seit 1989 promoviert er im Osteuropa-Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München.



