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Description
(Text)
Dieses Buch behandelt Architektur der Gegenwart, die nicht als kompakte 'Einheit' geplant und gebaut wird, sondern deren charakteristische Gestalt vielmehr als differenzierte 'Vielheit' in Erscheinung tritt. Neben den Ursprüngen und der Entwicklung dekomponierter Architektur wird vor allem der ihr zugrunde liegende Entwurfsprozeß und die mit dekomponierter Architektur verbundenen Zielsetzungen untersucht. Als besondere Qualitäten dekomponierter Gebäude werden die Darstellung inhaltlicher, funktionaler wie fiktiver Gehalte, die Einbindung in einen stadträumlichen wie kulturellen Kontext, die Vermittlung nicht-architektonischer Inhalte durch metaphorische und symbolische Gestaltbildungen sowie die Körper-Raum-Zeit-Wahrnehmung herausgestellt und durch zahlreiche Beispiele belegt. Das dekomponierende Entwerfen zeigt sich als eine stilunabhängige Entwurfsmethodik, durch die Architekten schon bei Einzelprojekten wünschenswerte Eigenschaften von Gebäuden und Stadt realisieren können.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Vom Solitärgebäude zum Gebäudeensemble - Der Entstehungsprozeß dekomponierter Architektur - Zielsetzung - Dekomposition - Zuordnung der Dekomponenten unter Gehalt-, Kontext-, Gestalt-, Raum- und/oder Wahrnehmungsdominanz - Qualitäten dekomponierenden Entwerfens und dekomponierter Architektur.
(Author portrait)
Der Autor: Volker Droste wurde 1957 in Oldenburg geboren. Er studierte Architektur an der FH Oldenburg und der Universität Hannover. Von 1985 bis 1992 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Institut für Bau- und Entwicklungsplanung, Fachbereich Architektur der Universität Hannover. Promotion 1991. Seit 1992 ist er als selbständiger Architekt in Oldenburg tätig.



