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Description
(Text)
In den USA lebt über die Hälfte der indianischen Bevölkerung in Städten. Gelingt es indianischen Kindern, die in der multikulturellen Umgebung einer Stadt aufwachsen und öffentliche Schulen besuchen, eine eigene ethnische Identität zu entwickeln? Am Beispiel der Tohono O'odham (Papago) und Yoemem (Yaqui) in Tucson, Arizona, wird die Absicht verfolgt, Erziehungserfahrungen und damit auch die Herausbildung ethnischer Identität aus der Perspektive der betroffenen IndianerInnen selbst aufzuzeigen. Die differenzierte Darstellung und Analyse indianischer Erziehungsvorstellungen und -erfahrungen in Familie und Schule basiert auf ausgedehnten Feldforschungen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Theoriemodell: Ethnische Identität in multiethnischen Gesellschaften - Ethnohistorie der Tohono O'odham und Yoemem - Indianische Lebenswelt und Schulerfahrungen in Tucson - Indianische Erziehungsprogramme zur Förderung von Kultur und Sprache - Anwendung des Theoriemodells - Zukunftsperspektiven.
(Review)
"Die Untersuchung von Sonja Schierle ist ohne Frage eine wichtige Arbeit die uns einen Einblick in das indianische Schulwesen und Erziehung gibt." (Americana - Zeitschrift für Indianistik)
(Author portrait)
Die Autorin: Sonja Schierle wurde 1950 geboren. Sie arbeitete bis 1973 als Erzieherin. Nach Absolvierung des Hessenkollegs Frankfurt studierte sie Ethnologie, Politische Wissenschaften und Geographie an der Universität Frankfurt/Main. Von 1977 bis 1978 studierte sie an der University of Minnesota, Minneapolis. 1982 und 1983 betrieb sie Feldforschung in Tucson, Arizona. Seit 1990 ist sie als Museumspädagogin im Linden-Museum Stuttgart tätig.



