- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Linguistics
Description
(Text)
Die zunehmende Erforschung aussereuropäischer Sprachen lässt die allgemeine Anwendung der in der Grammatikschreibung seit langem fest etablierten Wortklassen Nomen, Verb und Adjektiv immer fragwürdiger erscheinen. Nomen, Verb und insbesondere das Adjektiv zeigen im intersprachlichen Vergleich eine derart differenzierte und facettenreiche Morphosyntax, dass traditionelle Wortklassengrenzen verschwimmen bzw. ganz verschwinden müssen. Jedoch erweisen sich die morphosyntaktischen Variationsmöglichkeiten nicht als beliebig, sondern durch ein fundamentales semantisches Prinzip motiviert. Aufgrund seiner ausgesprochen variantenreichen Morphosyntax übernimmt das Adjektiv die Schlüsselfunktion beim Nachweis dieses Prinzips.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Das "Adjektiv": Probleme, Definitionen, Theorien - "Adjektive" im Sprachvergleich: Methodik - Einzelsprachliche Untersuchungen: Englisch, Latein, Samoanisch, Lakota, Indonesisch, Somali, Japanisch, Navaho, Tzutujil, Sango.
(Review)
"Bei Regina Pustets Magisterarbeit haben wir es mit einer Untersuchung zu tun, deren Ergebnisse die Veröffentlichung tatsächlich verdient haben. Die für Magisterarbeiten üblicherweise geforderten inhaltlichen Standards werden hier unzweifelhaft überboten. ... Die Lektüre des Buches kann ich speziell Typologen, Universalien- und Wortartforschern empfehlen." (Thomas Stolz, Zeitschrift für Phonetik, Sprachwissenschaft und Kommunikationsforschung)



