Description
(Text)
Wirtschaftspolitische Maßnahmen werden häufig damit begründet, dass anderenfalls Investitionen ins Ausland verlagert würden und Exporte, Forschung, Wachstum sowie Beschäftigung im Inland sinken könnten. Zur Beurteilung dieser Argumente arbeitet der Autor die wesentlichen Ursachen deutscher Direktinvestitionen heraus. Er kommt unter anderem zu dem Schluss, dass die Bedeutung neuen Wissens gegenüber bereits vorhandenem Wissen deutlich überschätzt, Informations-, Organisations- und Personalkosten grenzüberschreitender Beteiligungen und Unternehmensneugründungen hingegen unterschätzt werden. Allerdings wird auch deutlich, dass Direktinvestitionsanalysen wegen ihrer theoretischen Vielschichtigkeit und mangelhaften empirischen Überprüfbarkeit politisch beliebig verwendbar sind.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Weltweite Entwicklung und Erforschung von Direktinvestitionen - Kritische Analyse ausgewählter Erklärungsansätze für Direktinvestitionen - Empirische Analyse der deutschen Direktinvestitionsverflechtung - Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen.
(Author portrait)
Der Autor: Christoph Reker, geboren 1963 in Meschede, studierte nach der Ausbildung zum Bankkaufmann Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Bonn und Bayreuth. Diese Arbeit erstellte er während seiner Tätigkeiten als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Düsseldorf und als Referent beim Bankenfachverband e.V. Bonn. Seit Herbst 2000 arbeitet er im Vorstandsstab der DG BANK AG Frankfurt.



