Description
(Text)
Zielsetzung dieser Arbeit ist eine empirische Überprüfung der Determinanten von bedeutenden Finanzierungsmaßnahmen am deutschen Kapitalmarkt. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit die jeweilige Finanzierungsform und der Zeitpunkt durch die finanzielle und operative Unternehmenslage im Vorfeld systematisch beeinflußt werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Einfluß der Aktienkursperformance und der Aktionärsstruktur auf das situative Finanzierungsverhalten. Es wird deutlich, daß externe Kapitalaufnahmen nicht immer der Finanzierung von Investitionschancen dienen. Vielmehr begeben insbesondere managerkontrollierte Unternehmen bevorzugt junge Aktien - unabhängig vom jeweiligen Investitions- und externen Finanzbedarf - nach sehr positiven Kursentwicklungen. Im Fall einer schlechten operativen Performance zeigt sich dagegen eine Tendenz zu Bankkreditaufnahmen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Pecking Order-Theorie - Free Cash Flow-Hypothese - Timing-Hypothese - Finanzierungsentscheidungen im Zeitraum 1974 bis 1993 - Cash Flow-Analyse - Externer Finanzbedarf - Binomiale und Multinomiale Logit-Analyse.
(Author portrait)
Der Autor: Frank Schwenold, geboren 1969, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt a. M. mit den Schwerpunkten Kreditwirtschaft und Finanzierung sowie Finanzmanagement und Finanzcontrolling. Abschluß zum Diplom-Kaufmann 1994. Von 1996 bis 2000 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Rechnungswesen, Finanzierung und Kapitalmarktforschung der Universität Frankfurt am Main tätig. Promotion zum Dr. rer. pol. 2001.



