Description
(Text)
Die mit einer internationalen Sitzverlegung von Kapitalgesellschaften verbundenen gesellschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen Probleme werden in der Literatur meist isoliert voneinander betrachtet und sind trotz breiter wissenschaftlicher Auseinandersetzung nach wie vor ungeklärt.
Nach einer Darstellung und Analyse des derzeitigen Diskussionsstandes zu den Möglichkeiten und Folgen grenzüberschreitender Sitzverlegung aus Sicht des Internationalen Gesellschaftsrechts entwickelt der Autor einen eigenen Lösungsvorschlag.
Auf der Grundlage der gefundenen Ergebnisse werden sodann die steuerrechtlichen Folgen einer internationalen Sitzverlegung erörtert. Dabei wird insbesondere auf die Körperschaftsteuersubjektfähigkeit, die Frage nach der Bindung des Steuerrechts an das Zivilrecht, drohende Schlußbesteuerung und die Folgen einer möglicherweise entstehenden Doppelansässigkeit eingegangen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Theorien zur Bestimmung des Gesellschaftsstatuts - Sitztheorie als Schutztheorie - Identität des Verwaltungssitzes mit dem steuerrechtlichen Ort der Geschäftsleitung - Europarechtskonformität der Sitztheorie - Wertung der zugezogenen Kapitalgesellschaft als Vorgesellschaft - Körperschaftsteuersubjektfähigkeit - Bindung des Steuerrechts an das Zivilrecht? - Steuerrechtliche Folgen der zivilrechtlichen Wertungen - Schlußbesteuerung - Doppelansässigkeit - DBA.
(Author portrait)
Der Autor: Holger Dinkhoff wurde 1966 in Münster/Westf. geboren. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann und Ableistung des Zivildienstes studierte er seit 1990 Rechtswissenschaft, zunächst in Heidelberg, dann in Trier. Nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen 1995 war er bis 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Deutsches und Internationales Finanz- und Steuerrecht an der Universität Trier tätig. Seit 2000 ist er Referendar im OLG-Bezirk Koblenz.



