Description
(Text)
Kredite sind für die knappen Kassen der Gemeinden zu einer unverzichtbaren Einnahmequelle geworden. Die Belastung durch Schulden muß jedoch begrenzt werden. Nach Behandlung der verfassungsrechtlichen Grundlagen der gemeindlichen Kreditaufnahme folgt eine dogmatische Einordnung der haushaltsrechtlichen Vorschriften zur Bestimmung der Schuldendienstgrenze. Auf dieser Grundlage werden im Hauptkapitel die in der aufsichtlichen Praxis verwendeten Methoden zur Bestimmung der Schuldendienstgrenze anhand der Krediterlasse der Bundesländer kritisch verglichen und Möglichkeiten der Fortentwicklung erörtert. In einem weiteren Kapitel wird die Bedeutung der Haushaltsgrundsätze für die Bestimmung der Schuldendienstgrenze untersucht.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die verfassungsrechtliche Gewährleistung der kommunalen Schuldenwirtschaft - Die materiellen Rechtsgrundlagen und ihre dogmatische Einordnung - Die konkrete Bestimmung der gesetzlichen Schuldendienstgrenze - Die Bedeutung der Haushaltsgrundsätze für die Ermittlung der Schuldendienstgrenze
(Author portrait)
Der Autor: Jörn Michaelsen wurde 1966 in Meldorf geboren. Von 1987 bis 1993 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität in Kiel. 1993 erste juristische Staatsprüfung am Oberlandesgericht in Schleswig. Von 1994 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität in Greifswald. Von 1995 bis 1998 juristischer Vorbereitungsdienst im Landgerichtsbezirk Kiel. 1998 zweite juristische Staatsprüfung. Seit 1998 Rechtsanwalt. Promotion 1999.



