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Description
(Text)
Die Arbeit analysiert die Bestandteile von Haftungssystemen und stellt sehr detailliert die Verschuldenshaftung der Gefährdungshaftung gegenüber. Dabei werden die Interdependenzen zwischen den verschiedenen Haftungsmodellen und ihren Elementen aufgezeigt, um sodann die Notwendigkeit eines beweglichen Systems zur Vermeidung von Unbilligkeiten und rechtspolitisch unbefriedigenden Haftungsfällen zu propagieren. Im Ergebnis wird die Integration der Gefährdungshaftung als selbständiges Haftungsprinzip neben der Verschuldenshaftung ins System der Rechtsordnung in Form einer gesetzlichen Generalklausel und damit deren Loslösung von kasuistischen Einzeltatbeständen gefordert. Anschließend erfolgt die Entwicklung einer solchen Generalklausel mit Hilfe der Rechtsanwendungstechnik der Analogie unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeiten einer Haftungsverlagerung durch prozessuale Mittel im Rahmen des Zivilprozeßrechtes.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Entwicklungen im Schadenersatzrecht - Aufgaben des Schadenersatzrechts - Grundlagen des Haftpflichtrechts - Systemprobleme - Bestandteile eines Haftungssystems - Die Gefahr als eigenständiger Zurechnungsgrund - Korrektur des Haftpflichtsystems durch prozessuale Mittel - Notwendigkeit einer abstrakt typisierten Gefährdungshaftung
(Author portrait)
Der Autor: Thomas Tschaler, geboren 1974. Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Salzburg. Sponsion zum Magister der Rechte 1997; Promotion 1998. Von 1997 bis 1999 Assistent am Institut für Österreichisches und Europäisches Privatrecht der Universität Salzburg. Derzeit Rechtsanwaltsanwärter in Salzburg.