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Description
(Text)
Die Studie untersucht die Entwicklung der mentalen Repräsentation von Vertrauen auf der Grundlage der interpretativen theory of mind bei Kindern von fünf bis neun Jahren. Dazu wird Vertrauen durch die Interpretation ambivalenter Situationen erfasst. Ferner werden die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen der Vertrauensbildung mit den relativ stabilen interindividuellen Unterschieden in der dispositionellen Vertrauens- bzw. Misstrauenstendenz verknüpft. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kinder ihre experimentell erzeugte mentale Repräsentation von Vertrauen in Misstrauen ändern, wenn ihnen eine bias-inkonsistente (negative) Situation erzählt wird. Diese mentale Repräsentation von Misstrauen unterscheidet sich in komplexer Weise je nach Versuchsbedingung, Alter und Vertrauensdisposition der Kinder.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die Befunde einer empirischen Untersuchung an fünf- bis neunjährigen Kindern unterstützen eine Entwicklungslogik zur mentalen Repräsentation von Vertrauen auf der Grundlage von Wahrnehmen, Denken und Handeln.
(Author portrait)
Der Autor: Luitgard Stumpf wurde 1965 in Heidenheim geboren. Sie studierte von 1986 bis 1993 Psychologie und Statistik an der Universität Konstanz. Von 1994 bis 1999 war sie Stipendiatin und Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München. 1999 Promotion an der Universität München.



