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Description
(Text)
Innerhalb der kulturellen Eigenheiten einer Nation nimmt die Art und Weise der sozialen Kommunikation einen wichtigen Platz ein. Diese Arbeit analysiert die Entwicklung und die spezifische Qualität amerikanischer Interaktionsformen von der Kolonisation bis ins späte 20. Jahrhundert, wobei sich die Diskussion im wesentlichen auf die amerikanische Kerngesellschaft konzentriert. Die Erörterung mündet in einer Theorieposition, die unverbindliche Beziehungen sowohl als kulturelle Konstante des amerikanischen Alltags als auch als Conditio sine qua non des Erfolgsstrebens festlegt. Der theoretische Ansatz wurde mittels eines Interviewprojekts mit amerikanischen Studenten überprüft, wobei die Ergebnisse eine starke Diskrepanz zwischen erwünschtem und tatsächlich er- und gelebtem Kommunikationsverhalten aufzeigten. Der Wunsch, sich in sozialen Beziehungen von ethischen Wertvorstellungen leiten zu lassen, und das gleichzeitige Bekenntnis zu pragmatisch motivierter Interaktion offenbaren dabei eine grundlegende Zwiespältigkeit amerikanischer Identität.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Diachronischer Überblick über die Entwicklung spezifisch amerikanischer Interaktionsformen - Analyse der Erforschung sozialer Kompetenz - Theorieansatz und Hypothesenbildung zu den möglichen Folgen stark leistungsbezogener Kommunikation - Ergebnisse einer empirischen Erhebung über Interaktionsstrukturen im amerikanischen Alltag.
(Author portrait)
Die Autorin: Daniela Ptok, geboren 1968 in München. Studium der Amerikanistik und der Italienischen Philologie an der Universität München. Seit 1998 freischaffende Übersetzerin und Schlußredakteurin; Promotion 1998.



