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Description
(Text)
Wie der einzelne Mensch Sprache erwirbt, ist genau beobachtbar. Erstaunlich bleibt, wie die komplexen Zeichensysteme der unterschiedlichen Sprachen von Kindern "spielend" erlernt werden. Diese Fähigkeit nimmt mit zunehmendem Alter ab. Gleichzeitig nimmt das Bewußtsein zum Erkennen der Schwierigkeiten einer Sprache zu. So ist auf der einen Seite ständig der Versuch unternommen worden, künstliche Sprachen zu konstruieren, die logisch-formal aufgebaut und leicht erlernbar sein sollen, auf der anderen Seite sind aufgrund von bestimmten soziokulturellen Faktoren natürlich vereinfachte Kreolsprachen entstanden. Ein detaillierter Vergleich in dem linguistischen Teilgebiet der Morphosyntax hebt die zahlreichen Übereinstimmungen hervor. Abschließend wird die Frage erörtert, vieviel formale Reduktion eine Sprache verträgt, wodurch sie diese kompensiert und wo überhaupt die Grenzen formaler Reduktion liegen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Einführende Erläuterungen zu Kreol- und Plansprachen - Mündlichkeit versus Schriftlichkeit - Morphosyntaktischer Vergleich - Strukturanalysen - Nutzen und Verlust von Reduktion.
(Author portrait)
Die Autorin: Anett Heil, geboren 1963, studierte Romanistik und Psychologie an der Universität Kiel. 1998 promovierte sie im Fachbereich Romanische Linguistik an der Universität Rostock. Sie ist als Dozentin in der Erwachsenenbildung und als Übersetzerin tätig.



