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Description
(Text)
Frankreich hat eine neue Form der Aktiengesellschaft geschaffen: die Société par actions simplifiée (S.A.S.). Sie erleichtert die internationale Unternehmenskooperation, dient der Deregulierung des Aktienrechts und bietet umfassende Gestaltungsfreiheit. Das gilt für ihre Organisationsstruktur und für satzungsrechtliche Aktionärspakte. Die Arbeit behandelt Entstehung, Funktionsweise und Beendigung der S.A.S. Probleme bei der Gestaltung und Interpretation der Satzung werden herausgearbeitet, Lösungsansätze vorgestellt. Die S.A.S. wird mit ausländischen Rechtsformen verglichen, Kooperationsmöglichkeiten deutscher Unternehmen werden erörtert. Außerdem werden Gefahren persönlicher Haftung in der S.A.S. bei nicht hinreichender Kapitalisierung, in Konzernstrukturen und bei Insolvenz aufgezeigt sowie Struktur und Funktion der S.A.S. graphisch veranschaulicht.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Einführung in das französische Gesellschaftsrecht - Stellung der S.A.S. im System des französischen Gesellschaftsrechts - Die S.A.S. als personalistische Aktiengesellschaft zum Zweck der Unternehmenskooperation - Verhältnis zur klassischen Aktiengesellschaft - Rechtsvergleichung mit ausländischen Rechtsformen - Satzungsrechtliche Gestaltungsfreiheit und Rechtsprobleme der Praxis - Spannungsverhältnis zwischen Aktiengesellschaft, Gestaltungsfreiheit und geschlossener Rechtsform für die Unternehmenskooperation - Persönliche Haftung in der Kapitalgesellschaft und Haftung in der Unternehmensgruppe - Entstehung, Funktionsweise und Beendigung der S.A.S.
(Author portrait)
Der Autor: Johann-Volker Peter wurde 1971 in Dortmund geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bochum und der Universität Göttingen. Von 1994 bis 1997 war er Mitarbeiter am Institut für Arbeitsrecht der Universität Göttingen. Im Mai 1997 legte er die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Seit Juni 1998 ist er Referendar am Landgericht Essen. Promotion 1998.



