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Description
(Text)
Der venezianische Diplomat, Staatstheoretiker, Historiker und Humanist Paolo Paruta (1540-1598) ist im deutschsprachigen Raum trotz der Bedeutung seiner Ideen für die politische Kultur der späten Renaissance und die Diskussion um die Mischverfassung Venedigs fast gänzlich unbekannt. In seinem philosophischen Hauptwerk versucht Paruta vor dem historischen Hintergrund des Tridentinischen Konzils die im geistigen Klima der Gegenreformation verblühenden Ideale des Humanismus unter veränderten Bedingungen in der spezifisch venezianischen Situation am Leben zu erhalten. Paruta zeichnet das Idealbild eines politisch und ethisch denkenden und handelnden Menschen und versucht, aus den historisch gewachsenen Strukturen des venezianischen Stadtstaates ein idealtypisches Modell abzuleiten.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Gegenüberstellung von "vita activa" und "vita contemplativa" - Die Frage nach dem richtigen Weg zu menschlichem Glück und menschlicher Vollkommenheit - Identität von allgemeiner Moral und guter, d.h. gemeinwohlorientierter Politik - Entwicklung einer allgemeinen und damit auch politischen Tugendlehre - Darstellung des idealen Bürgers, der idealen Gesellschaft und des idealen Staates.
(Author portrait)
Die Autorin: Jutta Schmidt, geboren 1963. Nach dem Abitur mehrjährige Studienaufenthalte in Frankreich, Italien und Spanien. Ausbildung zur Fachübersetzerin und Dolmetscherin für Wirtschaftsspanisch und -englisch. Studium der Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Psychologie an der Universität München; Promotion 1997.



